FP Photography with intentionThe Focused Photographer
5. September 2026 · Fototage planen

Eine App für Fotografen: Fotospots, Licht und Fototouren planen

The Focused Photographer bündelt Fotospot-Suche, Lichtplanung, GPS-Touren und Fotorechner in einer App für iPhone und Android. Dieser Artikel zeigt, welche Aufgaben sie übernimmt, wo ihre Grenzen liegen und wie App und Focused Hub zusammenspielen.

Smartphone und Kamera auf einem Stativ am See bei Morgenlicht

The Focused Photographer ist eine App für Fotografen, die ihre Aufnahmen vorbereiten und wichtige Informationen unterwegs griffbereit haben möchten. Sie verbindet Fotospots, Sonnenstand, Lichtzeiten, GPS-Touren, Fotorechner, Reisen, Projekte und praktische Hilfen für die Aufnahme.

Im Mittelpunkt steht die Planung vor dem Auslösen. Die App bearbeitet keine Fotos und ersetzt kein Lightroom oder Photoshop. Sie hilft bei den Fragen, die davor entstehen: Wo könnte ein geeignetes Motiv liegen? Wann kommt das Licht aus der richtigen Richtung? Wie lange muss ich mit einem ND-Filter belichten? Wie halte ich meine Route und einen gefundenen Fotospot fest?

Die Grundfunktionen sind kostenlos. The Focused Photographer ist für iPhone und Android erhältlich. App und Focused Hub verwenden dasselbe Konto, dieselben Focused Credits und synchronisierte Daten.

Ein Überblick in 60 Sekunden: Scout, Lichtplanung, Himmels-AR und GPS-Touren. Gezeigt werden iPhone-Ansichten und eine Demo-Tour.

Warum eine Fotografie App bei der Planung helfen kann

Eine Fototour beginnt selten erst am Parkplatz. Meist liegen vorher schon mehrere kleine Entscheidungen auf dem Tisch: Motiv, Standort, Blickrichtung, Anreise, Licht, Wetter, Brennweite und ein möglicher Plan B.

Viele Fotografen verteilen diese Informationen auf mehrere Werkzeuge. Der Ort liegt in einer Karten-App, die Sonnenrichtung in einer zweiten App, Notizen in einem Dokument und die Ausrüstungsliste irgendwo dazwischen. Das kann funktionieren. Unübersichtlich wird es, wenn eine Reise mehrere Orte enthält oder ein Fotospot später noch einmal besucht werden soll.

The Focused Photographer führt diese Schritte zusammen. Du kannst eine Idee vorbereiten, den Ort und das Licht prüfen und dieselben Angaben unterwegs wieder öffnen. Nach der Aufnahme bleiben Tour, Fotospots und Notizen erhalten.

Der Nutzen zeigt sich vor Ort: Du kommst schneller zu den Informationen, die für die Aufnahme wichtig sind.

Fotospots finden und sinnvoll vorbereiten

Die Suche nach Fotospots beginnt oft mit bekannten Bildern, Karten oder Empfehlungen. Ein Eintrag auf einer Karte sagt aber noch wenig darüber aus, ob ein Ort zu Deinem Motiv, Deiner Ausrüstung und dem gewünschten Licht passt.

The Focused Photographer bietet dafür zwei unterschiedliche Wege.

Mit der Focused Map Fotospots in der Nähe suchen

Auf dem iPhone enthält die App eine kostenlose native Focused Map. Du kannst Deinen Standort verwenden, einen Ort suchen oder den sichtbaren Kartenausschnitt verschieben. Die Suche lässt sich auf 5, 10 oder 25 Kilometer begrenzen. Bis zu drei Kategorien können gleichzeitig ausgewählt werden.

Die gefundenen OpenStreetMap-Orte erscheinen als Pins mit Name, Kategorie, Entfernung und Koordinaten. Einen geeigneten Spot kannst Du anschließend in Apple Karten zur Navigation öffnen.

Die native Focused Map ist derzeit nur auf dem iPhone verfügbar. Auf Android öffnet die App dafür die umfangreichere Karte im Focused Hub. Diese Trennung ist wichtig, wenn Du eine Fotospot App speziell für Android suchst.

Mit dem Focused Scout einen Fotospot planen

Der Focused Scout ist ein KI-gestützter Location-Scout für Fotografen. Er verbindet Fotospot-Suche mit Lichtplanung, Sonnenstand, Aufnahmezeit, Perspektive, Route und konkreten Aufnahmeempfehlungen.

Du gibst einen Ort, eine Region oder einen bereits bekannten Fotospot ein. Danach ergänzt Du Datum oder Zeitraum, Zeitfenster, Motiv oder Stil, Mobilität, Notizen und auf Wunsch Deine gespeicherte Ausrüstung. Aus diesen Angaben entsteht ein Fotoplan mit passenden Spots, Aufnahmeideen, Licht, Zeit und praktischen Hinweisen.

Der Scout ergänzt die Fotolocation um Licht, Aufnahmezeit, Perspektive und praktische Vorbereitung. So kannst Du besser einschätzen, welcher Ort unter den gewählten Bedingungen brauchbar sein könnte und wie Du die Aufnahme angehen kannst. Ein Scout-Plan kostet 10 Focused Credits. Der Preis wird vor dem Start angezeigt.

Kein Vorschlag ersetzt die Prüfung vor Ort. Zugänge, Sperren, Wetter, Vegetation und Baustellen können sich ändern. Bei einer längeren Anreise würde ich deshalb immer einen zweiten Spot oder eine alternative Perspektive vorbereiten.

Focused Scout mit Aufnahmeideen, Zeitangaben und Perspektiven für Rom
Beispielplan für Rom: Der Scout verbindet Aufnahmeideen, Standorte und Zeitfenster. Vorschläge vor Ort prüfen.

Sonnenstand, Sonnenverlauf und Sonnenbahn prüfen

Der Sonnenuntergang allein sagt wenig darüber aus, wie das Licht auf Dein Motiv fällt. Für die Bildwirkung sind Richtung, Höhe und der freie Horizont oft wichtiger als die reine Uhrzeit.

Der kostenlose Lichtplaner in der App verwendet Ort, Datum und Uhrzeit. Er zeigt:

  • Sonnenrichtung und Sonnenhöhe
  • Mondrichtung und wichtige Mondzeiten
  • Sonnenaufgang und Sonnenuntergang
  • goldene Stunde und blaue Stunde
  • fotografisch relevante Lichtfenster
  • bei passenden Bedingungen Hinweise zur Milchstraße
  • eine Karte zur Einschätzung von Frontlicht, Seitenlicht und Gegenlicht

Damit wird aus einer allgemeinen Angabe zum Sonnenstand eine konkrete Entscheidung für den Standort. Wenn die Sonne am geplanten Aussichtspunkt direkt hinter dem Motiv untergeht, kann das für eine Silhouette passen. Für seitliches Licht auf einer Landschaft brauchst Du möglicherweise einen anderen Zeitpunkt oder eine andere Blickrichtung.

Eine Sonnenstand App kann die Geometrie berechnen. Sie sieht aber weder den Baum vor Deinem Standort noch die Wolkenbank am Horizont. Prüfe deshalb zusätzlich Gelände, Gebäude, Wetter und mögliche Abschattungen.

Mehr dazu findest Du im Fachartikel Sonnenstand für Fotografie planen.

Lichtplaner mit Sonnenrichtung und Kamerastandpunkt auf einer Karte von Rom
Der Lichtplaner zeigt die Richtung von Sonne und Mond im Verhältnis zum gewählten Kamerastandpunkt.

Goldene Stunde und blaue Stunde gezielt einsetzen

Die goldene Stunde und die blaue Stunde werden oft als feste Zeitfenster behandelt. Für die Fotografie sind sie eher unterschiedliche Lichtphasen mit jeweils eigener Wirkung.

Während der goldenen Stunde steht die Sonne niedrig. Das Licht kann wärmer wirken, Oberflächen seitlich modellieren und lange Schatten erzeugen. Wie stark dieser Effekt sichtbar wird, hängt von Bewölkung, Luftfeuchtigkeit, Gelände und Blickrichtung ab.

Die blaue Stunde beginnt beziehungsweise endet in der Dämmerung. Direktes Sonnenlicht spielt kaum noch eine Rolle. Das Restlicht des Himmels kann sich mit Straßenbeleuchtung, Fenstern oder anderen künstlichen Lichtquellen ausgleichen. Das ist besonders bei Stadtansichten, Architektur und beleuchteten Landschaftselementen hilfreich.

Der Lichtplaner zeigt diese Zeiten für den gewählten Ort und das gewählte Datum. Du musst dadurch nicht mit einer allgemeinen Tabelle arbeiten, die Deine Position und Zeitzone nicht berücksichtigt.

Für eine Aufnahme in der blauen Stunde würde ich trotzdem etwas früher am Spot sein. Stativ, Bildausschnitt und Fokus lassen sich bei mehr Licht leichter vorbereiten. Wenn die interessante Lichtbalance beginnt, bleibt oft weniger Zeit als erwartet.

Milchstraße fotografieren und Sternfotografie vorbereiten

Bei der Nachtfotografie kommen mehrere Bedingungen zusammen: Dunkelheit, Mondlicht, Position der Milchstraße, Bewölkung, Lichtverschmutzung und ein geeigneter Vordergrund. Eine gute Planung erhöht die Chance auf eine brauchbare Aufnahme, garantiert sie aber nicht.

Himmels-AR am Standort verwenden

Himmels-AR legt die berechnete Position von Sonne, Mond und Milchstraße über das Kamerabild des Smartphones. Du kannst dadurch am Fotospot prüfen, an welcher Stelle ein Himmelsobjekt im geplanten Bildausschnitt stehen soll.

Die Anzeige ist eine Orientierung. Smartphone-Kompass und Bewegungssensoren können abweichen. Kalibriere das Gerät bei Bedarf und vergleiche die Richtung mit bekannten Punkten in der Umgebung. Ob die Milchstraße tatsächlich sichtbar ist, hängt zusätzlich von Dunkelheit, Wetter und Lichtverschmutzung ab.

Himmels-AR mit Sonnenbahn und Zeitregler über dem Kamerabild
Himmels-AR legt berechnete Positionen über die reale Umgebung. Die Genauigkeit hängt auch vom Smartphone-Kompass ab.

Sternfoto-Rechner auf dem iPhone

Die iPhone-App enthält zusätzlich einen nativen Sternfoto-Rechner. Im Modus Punktsterne berechnet er aus Sensorgröße, Auflösung, Brennweite, Himmelsbereich und gewünschter Sternschärfe eine konservative maximale Belichtungszeit ohne Nachführung.

Der Modus Sternspuren plant eine Aufnahmeserie. Er zeigt unter anderem Bildanzahl, tatsächliche Dauer, Drehwinkel, angenäherte Spurlänge, Belichtungsanteil und Speicherbedarf. Aus Blende und Belichtungszeit wird außerdem ein klar gekennzeichneter ISO-Startwert beziehungsweise ISO-Bereich für einen dunklen Himmel abgeleitet.

Diese erweiterten Sternfoto-Funktionen sind derzeit auf dem iPhone verfügbar und auf Android noch nicht vollständig nachgezogen.

Himmelsereignisse für die nächsten Monate

Ebenfalls auf dem iPhone zeigt die App Himmelsereignisse für den aktuellen oder einen gesuchten Standort. Die Liste reicht 13 Monate voraus und enthält große Meteorschauer, Neu- und Vollmond, Tagundnachtgleichen, Sonnenwenden, örtlich sichtbare Finsternisse und fotografisch brauchbare Begegnungen von Mond und hellen Planeten.

Die Angaben helfen bei der Terminplanung. Werte wie die theoretische Meteorzahl oder die Mondhelligkeit bleiben Planungshilfen. Sie sind keine Garantie für sichtbare Meteore oder einen wolkenfreien Himmel.

Fototouren per GPS aufzeichnen

Eine GPS-Tour hält fest, wie Du Dich während einer Fototour bewegt hast. Das ist nützlich, wenn Du eine Route später nachvollziehen, weitergeben oder bei einem zweiten Besuch verbessern möchtest.

Vor dem Start vergibst Du einen Namen und wählst die Fortbewegungsart. Die Aufzeichnung lässt sich pausieren, fortsetzen und beenden. Während der Tour zeigt die App Entfernung, Dauer, GPS-Status und Wegpunkte.

Unterwegs kannst Du Fotospots mit Titel, Notiz und Foto speichern. Das ist praktischer als eine nachträgliche Rekonstruktion aus einzelnen Smartphone-Bildern und vagen Erinnerungen an eine Abzweigung.

Gespeicherte Touren können später:

  • auf einer Karte geöffnet werden
  • als GPX geteilt werden
  • als KML geteilt werden
  • an den Focused Visualizer übergeben werden
  • gelöscht werden, wenn sie nicht mehr benötigt werden

Der GPX- oder KML-Export macht die Route auch außerhalb der App nutzbar. Die Übergabe der vorhandenen GPS-Punkte an den Visualizer ist kostenlos. Erst eine dort erstellte Routendarstellung folgt den ausgewiesenen Hub- und Credit-Regeln.

Auf dem iPhone unterstützt die Aufzeichnung zusätzlich eine Live-Aktivität. Ausgewählte Funktionen können auch mit der Apple Watch verwendet werden.

Den vollständigen Ablauf erklärt der Fachartikel GPS-Fototour aufzeichnen und als GPX exportieren.

Demo-Fotowalk Linz mit Route, Fotospots sowie GPX- und KML-Export
Demo-Fotowalk Linz: Eine gespeicherte Tour mit Fotospots und Exportmöglichkeiten.

Belichtungszeit mit ND-Filter berechnen

Bei einer Langzeitbelichtung ist die Umrechnung schnell fehleranfällig, besonders wenn Licht, Wind und Motiv nicht lange warten. Der native Belichtungsrechner übernimmt diese Rechnung.

Du gibst die Ausgangsbelichtung, ISO und den verwendeten Filter beziehungsweise die Zahl der Blendenstufen ein. Die App berechnet daraus die neue Belichtungszeit.

Ein ND-Filter-Rechner ist vor allem dann hilfreich, wenn die errechnete Zeit nicht mehr direkt von der Kamera angezeigt wird. Das Ergebnis bleibt ein Ausgangspunkt. Sehr lange Belichtungen können durch wechselndes Licht, Filterabweichungen und das Langzeitverhalten des Sensors eine Korrektur benötigen.

PhotoPulse für bereits gespeicherte Fotospots

PhotoPulse bewertet bereits gespeicherte Fotospots mit einer grünen, gelben oder roten Ampel. Grundlage sind die am Spot hinterlegte beste Zeit und typische Besucherzeiten.

Die Anzeige verwendet keine gemessenen Live-Besucherzahlen. Sie hilft bei der Reihenfolge Deiner gespeicherten Orte, kann aber keine aktuelle Menschenmenge vorhersagen. Ein Feiertag, eine Veranstaltung oder eine kurzfristige Sperre kann die Situation vollständig verändern.

Diese Grenze ist bewusst wichtig. Eine nützliche Planung zeigt, was sich aus vorhandenen Angaben ableiten lässt. Sie sollte nicht so tun, als hätte sie aktuelle Daten, die gar nicht vorliegen.

Reisen, Projekte, Notizen und Checklisten unterwegs verwenden

Eine Fotoreise besteht selten aus nur einem Spot. Dazu kommen Routen, Unterkünfte, Aufgaben, Notizen, Ausrüstung und Bilder, die noch fehlen.

Im Bereich Reisen und Projekte zeigt die App persönliche und geteilte Planungen. Routen, Fotospots, Feldnotizen, Fotos und synchronisierte Checklisten stehen unterwegs bereit. Änderungen werden mit dem Focused Hub abgeglichen. Sichere Änderungen können bei fehlender Verbindung vorgemerkt und später synchronisiert werden.

Bei Gruppenreisen sehen Owner und Editoren zusätzlich Teilnehmer, offene Beiträge und die Reisekassa. Buchungen in der Reisekassa benötigen eine Internetverbindung.

Für umfangreiche Vorbereitung am Computer bleibt der Focused Hub die übersichtlichere Oberfläche. Die App übernimmt anschließend die Informationen, die Du draußen brauchst.

Wenn Du ein größeres Vorhaben vorbereitest, findest Du im Artikel Fotoprojekte planen einen vollständigen Ablauf von der Idee bis zum fertigen Ergebnis.

Lichtaufbauten mit dem Lighting Assistant vorbereiten

Der kostenlose Lichtplaner und der Lighting Assistant lösen unterschiedliche Aufgaben.

Der Lichtplaner berechnet Sonnenstand, Mondrichtung und natürliche Lichtzeiten für einen Standort. Der Lighting Assistant plant einen konkreten Lichtaufbau für Fensterlicht, Outdoor, Studio oder ein Referenzfoto.

Ein Lichtplan kann vorhandene Ausrüstung und gespeicherte Räume berücksichtigen. Das Ergebnis enthält umsetzbare Varianten, Aufbau, schematische Draufsicht, Kamera-Startwerte und Checkliste. Gespeicherte Pläne werden zwischen Hub und App synchronisiert und können beim Shooting ohne zusätzliche Credits geöffnet werden.

Ein neuer Lichtplan kostet 20 Focused Credits ohne Referenzfoto oder 40 Focused Credits mit Referenzfoto. Der Preis wird vor dem Start angezeigt. Der Lighting Assistant gehört zum aktiven Focused Hub. Bei pausiertem Hub steht diese Funktion nicht zur Verfügung.

Kamerafragen und Fotoregeln unterwegs nachschlagen

Know Your Gear beantwortet konkrete Bedienfragen zu einem gespeicherten Kameramodell. Die Antworten basieren auf geprüften Anleitungen und offiziellen Hersteller-Handbüchern. Das ist hilfreich, wenn eine selten verwendete Funktion im Kameramenü gesucht wird und das vollständige Handbuch unterwegs zu umständlich ist.

Die Fotoregeln geben eine Länderorientierung für Aufnahme, Veröffentlichung, erkennbare Personen, Hausrecht, sensible Orte und Drohnenflug. Diese Hinweise sind keine Rechtsberatung und keine behördliche Genehmigung. Regeln, Beschilderung und Flugzonen müssen vor Ort anhand aktueller offizieller Quellen geprüft werden.

Was ist auf iPhone und Android verfügbar?

Die wichtigsten Werkzeuge sind auf beiden Plattformen vorhanden. Einige neuere Funktionen gibt es derzeit zuerst auf dem iPhone.

Funktion iPhone Android
GPS-Touren mit Fotospots und GPX/KML-Export Ja Ja
Focused Scout Ja Ja
kostenloser Lichtplaner Ja Ja
Himmels-AR Ja Ja
Belichtungsrechner Ja Ja
PhotoPulse Ja Ja
Reisen, Projekte, Notizen und Checklisten Ja Ja
Know Your Gear und Fotoregeln Ja Ja
Lighting Assistant mit aktivem Hub mit aktivem Hub
native Focused Map Ja derzeit über den Hub
Sternfoto-Rechner Ja noch nicht vollständig
native Himmelsereignisse Ja noch nicht vollständig
Apple Watch Unterstützung ausgewählte Funktionen entfällt

Die App wird weiterentwickelt. Für die Auswahl solltest Du von den Funktionen ausgehen, die auf Deinem Gerät aktuell verfügbar sind, und nicht von einer möglichen späteren Erweiterung.

Ein praktischer Ablauf für eine Fototour

Angenommen, Du möchtest einen See bei Sonnenaufgang fotografieren. Ein einfacher Ablauf könnte so aussehen:

  1. Suche einen bekannten Ort oder prüfe mögliche Fotospots in der Umgebung.
  2. Lass Dir vom Focused Scout passende Perspektiven und Aufnahmeideen für Dein Zeitfenster vorschlagen.
  3. Prüfe im Lichtplaner Sonnenstand, Sonnenverlauf und die Richtung des ersten Lichts.
  4. Speichere den Spot mit Notizen zur Anreise, benötigten Brennweite und einem Plan B.
  5. Öffne vor Ort Himmels-AR, um die Richtung mit dem tatsächlichen Horizont abzugleichen.
  6. Zeichne den Weg als GPS-Tour auf und sichere interessante Standorte direkt während der Tour.
  7. Exportiere die Route später als GPX oder KML, wenn Du sie außerhalb der App verwenden möchtest.

Der Ablauf muss nicht jedes Werkzeug enthalten. Wenn Du den Spot bereits kennst, reichen vielleicht Lichtplaner und Checkliste. Eine App ist hilfreich, wenn sie Entscheidungen vereinfacht. Sie sollte keinen zusätzlichen Pflichtparcours erzeugen.

Was kostet The Focused Photographer?

Der Download und die Grundfunktionen sind kostenlos. Neue Konten erhalten 400 Starter-FC und 14 Tage Zugang zum Focused Hub.

Einige KI- und Online-Funktionen verwenden Focused Credits. Dazu gehören beispielsweise ein vollständiger Scout-Plan oder ein neuer Plan im Lighting Assistant. Der jeweilige Preis wird vor dem Start angezeigt.

Es gibt kein automatisch verlängertes App-Abonnement. Der Hub kann nach dem Testzeitraum bei Bedarf für 200 FC je 30 Tage aktiviert werden. Das bloße Öffnen der App löst keine Verlängerung aus. Zusätzliche Focused Credits sind als In-App-Käufe erhältlich.

Für wen ist diese App gedacht?

The Focused Photographer richtet sich vor allem an Landschafts-, Natur- und Reisefotografen, die Orte, Licht und Aufnahmezeiten vorbereiten möchten. Auch für Stadtfotografie, Nachtaufnahmen und längere Fotoprojekte sind mehrere Werkzeuge direkt nutzbar.

Wenn Du hauptsächlich Filter, Retusche oder automatische Bildverbesserungen suchst, passt eine Bildbearbeitungs-App besser. The Focused Photographer setzt früher im Ablauf an und begleitet Dich bis zur Aufnahme und Dokumentation der Tour.

Häufige Fragen

Ist The Focused Photographer eine Bildbearbeitungs-App?

Nein. Die App konzentriert sich auf Fotospots, Lichtplanung, Fototouren, Fotorechner, Reisen und Werkzeuge für die Aufnahme. Fotos werden nicht wie in Lightroom oder Photoshop bearbeitet.

Kann ich mit der App Fotospots in meiner Nähe finden?

Auf dem iPhone kannst Du mit der nativen Focused Map nach OpenStreetMap-Orten in einem Radius von 5, 10 oder 25 Kilometern suchen. Auf Android steht die Focused Map derzeit über den Focused Hub zur Verfügung. Der Focused Scout kann auf beiden Plattformen einen Ort oder eine Region fotografisch planen.

Zeigt die App Sonnenstand und Sonnenverlauf?

Ja. Der kostenlose Lichtplaner zeigt Sonnen- und Mondrichtung, Sonnenhöhe, Lichtzeiten und eine Karte für Front-, Seiten- und Gegenlicht. Gelände, Wetter und Hindernisse müssen zusätzlich geprüft werden.

Kann ich meine Fototour als GPX exportieren?

Ja. Eine aufgezeichnete GPS-Tour kann als GPX oder KML geteilt werden.

Funktioniert die App ohne Internet?

Ausgewählte native Werkzeuge, gespeicherte Touren und bereits geladene Reise- und Projektdaten bleiben unterwegs verfügbar. Aktuelle Online-Daten, Synchronisierung und KI-Funktionen benötigen eine Internetverbindung.

Brauche ich den Focused Hub?

Für die kostenlosen Grundwerkzeuge der App brauchst Du keinen aktiven Hub. Der Focused Hub ergänzt die App bei umfangreichen Reisen, Projekten, gespeicherten Lichtplänen und weiteren Werkzeugen für Planung, Archiv und Veröffentlichung.

Gibt es die App für iPhone und Android?

Ja. Die gemeinsamen Grundfunktionen sind auf beiden Plattformen verfügbar. Die native Focused Map, der Sternfoto-Rechner und die Himmelsereignisse sind derzeit auf dem iPhone weiter ausgebaut.

Mit einem überschaubaren Fototag beginnen

Für den ersten Versuch reicht ein Ort, den Du bereits kennst. Prüfe dort den Sonnenstand für einen anderen Zeitpunkt, speichere eine kurze Checkliste und zeichne Deinen nächsten Weg als GPS-Tour auf. So merkst Du schnell, welche Werkzeuge Dir tatsächlich Arbeit abnehmen.

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